Wer bin ich? Mein kynologischer Lebenslauf, meine Qualifikation und meine Einstellung

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Mein Name ist Andrea Kühne , ich bin 1962 geboren und nach einem langen "Hundrer"leben, entsprechender Aus- und Fortbildung Fachfrau für Hundeerziehung, -ausbildungund Kynotherapie.

Ich bin spezialisiert auf :

- Einzeltraining bei Ihnen direkt vor Ort
- bundesweite Seminare und Vorträge zu verschiedenen Themen
- Umgang auch mit sogenannten schwierigen Hunden, insbesondere auch mit "überdrehten" Sporthunden, ausgemusterten Diensthunden

und ich habe eine breite Wissenspalette durch Erfahrungen und Fortbildung insbesondere auf dem Diensthundesektor, Sporthunde, Rettungshunde, Familienhunde (auch kleinrassige Hunde)
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1975 haben mir meine Eltern ermöglicht, mit unserem ersten Hund "Et" (Deutscher Schäferhund) intensiv Schutzhundesport und Fährtenhundesport zu betreiben.
 
Et 1978
Zu dieser Zeit war es noch üblicher als heute, weil alternative Ausbildungsmethoden in dieser Sportart noch unbekannter waren, massiv über Zwang auszubilden . Der gezielte Einsatz von Motivation und Spiel in der Ausbildung und Erziehung war absolut unüblich und auf den meisten Hundeplätzen war es verboten, mit seinem Hund als Belohnung z.B. zu spielen.

Da ich als Jugendliche aber eine natürliche Aversion hatte, "Et" mit Stachelhalsband, Fußtritten, Ohrenziehen und ähnlichem zu traktieren, um ihn auszubilden, habe ich sehr schnell nach Alternativen gesucht und diese auch gefunden.Meine nachfolgenden Hunde "Crack", "Nanouq" und "Ken" wurden von mir mit Spiel und Spaß auf beiden Seiten ausgebildet.

Crack
Ken

Nanouq

 

Seit 1980 habe ich dann auch angefangen, fremde Hunde verschiedener Rassen in Ausbildung zu nehmen (z.B. Airedaleterrier, Rottweiler, Bullterrier u.a.) und konnte auch dort meinen motivationalen Ausbildungsmethoden treu bleiben.

1981 hatte ich die damals nicht selbstverständliche Gelegenheit, einen 6-monatigen Lehrgang mit Abschlussprüfung als Schutzdiensthelferin zu absolvieren, da ich auch mal die "andere" Seite des Schutzdienstes kennenlernen und vor allem Junghunde fördern wollte.

Seit diesem Zeitpunkt bin ich auch als Figurantin tätig.
1981 nahm ich mit "Et" an unserem ersten Lawinenhundekurs beim "Österreichischen Katastophenhilfsdienst" teil und von da an "packte" mich das Suchhundefieber (Lawinensuchhunde, Trümmersuchhunde, Vermisstensuchhunde) so richtig.
 
Ken mit Ersatzbeute auf Trümmergelände, Rettungshundekurs
1996 ÖKD
 
Seit 1982 bin ich auf verschiedenen Sektoren als Ausbilderin tätig und stand und stehe vielen Teams als Ratgeberin zur Verfügung.

1996 hatte ich den ersten Kontakt mit Herrn Prof Ekard Lind als er sein erstes Seminar "Richtig spielen mit Hunden" in Uffenheim gehalten hat.

Aufgrund technischer, akustischer Schwierigkeiten habe ich von dem theoretischen Vortrag nicht viel mitbekommen. Ich konnte aber an "Quirin", Herrn Prof Ekard Linds´ Hund, sehen, dass dieser viel Freude bei der Arbeit hat und ein unvergleichliches, intensives Band zwischen Herrn Prof Ekard Lind und "Quirin" bestand

Ich habe dann angefangen, auch mich für diese Ausbildungslehre (seit einigen Jahren unter LIND-art bekannt), die meiner jahrelangen Grundeinstellung sehr nahe lag, zu interessieren.

Intensiv habe ich mich seit Mitte 1998 damit befasst als mich mein jetziger Hund "Lobo" fast um den Verstand brachte....

Ein Ausnahmehund - triebstark, hart und kaum führbar -, der mich - für viele, die mich seit Jahren kennen und mein Wissen schätzen, absolut unverständlich - soweit gebracht hat, dass ich völlig verzweifelt war und ich fast geschworen hätte, ich habe von Hundeausbildung - trotz jahrelanger Erfolge - keine Ahnung.

 

Lobo mit "Ersatzbeute" nach erfolgreicher Lawinensucharbeit

In meiner Verzweiflung und Hilflosigkeit habe ich auch auf mir bekannte, aber bisher nur im absoluten Ausnahmefall eingesetzte "Gewaltstrategien" zurückgegriffen, die aber keinerlei Erfolg zeitigten, sondern die Situation so weit verschlimmerten, dass ich mich sogar erstmals in meinem Leben entschlossen hatte, mich von meinem Hund zu trennen.

U.a. mit Hilfe von Herrn Prof Ekard Lind und Lind-art und anderen zwangfreien Ausbildungsmechanismen konnte ich "Lobo" soweit bringen, dass er führbar ist und auch sehr ansprechende Leistungen zeigt.

1999 hatte ich dann die Lehrberechtigung als Lind-art-Trainerin erworben und war zudem seit 2000 bis 01.06.2004 sowohl als Lind-art-Trainerin und - Richterin tätig.

Seit der Gründung des Lind-art TEAM-work Zentrums (kurz TWZ) 1999 bis zu meinem selbstgewähltem Rücktritt am 21.11.03 war ich Leiterin des TWZ, welches die LIND-art-Trainer- und Richterausbildung organisierte und habe an dieser Ausbildung auch aktiv als Trainerin und Prüferin mitgewirkt.

Seit 1999 war ich auf 63 LIND-art-Seminaren, oftmals auch als Trainerin und Assistentin tätig, und konnte so sehr viel zusätzliche Erfahrung mit unzähligen Teams sammeln.
 
Am 01.06.2004 habe ich meine LIND-art-trainer - und -richterlizensen aus eigenem Entschluß zurückgegeben. Ich stehe zwar weiterhin hinter der Ausbildungslehre, distanziere mich aber vom TWZ und Herrn Prof. Ekard Lind.

Seit 1981 habe ich angefangen, eigene Vorträge, Ausbildungswochen und Seminare bundesweit und im benachbarten Ausland zu verschiedenen kynologischen und (hunde-)rechtlichen Themen zu geben. Ich habe seit Jahren gleiche Stammveranstalter.

Seit 2005 bin ich im Rahmen der Ausbildung zur Fachkraft für Hundeerziehung und -ausbildung, Kynotherapie als Referentin, Ausbilderin und Prüferin tätig (siehe hierzu auch "Aus- und Fortbildung": "Fachkraft für....".)


1999 gründete ich die Hundeschule
 
Ich engagiere mich auch sehr im Schutzhundesport (neue Bezeichnung: Vielseitigskeitsprüfung für Gebrauchshunde) für eine motivationale, tiergerechte, aber nicht antiautoritäre Ausbildung, ohne die Verwendung von Stachelhalsbändern und Stromreizgeräten (auch als E-Geräte und Impulsgeräte bekannt). Dieses Engagement, nicht zuletzt auch im Hinblick auf ein gerichtliches Verbot des Einsatzes von Stromreizgeräten (vgl hierzu auch Urteil des BVerwG 3 C 14.05 – Urteil vom 23. Februar 2006) hat mir - gerade auch auf höheren Vereinsebenen - nicht nur Freunde beschert.

Da immer mehr verhaltensauffällige Hunde in Vereine, zu Kursen und Seminaren kommen und mir "Lobo" auch noch das eine oder andere Rätsel aufgibt, hatte und hatte ich mich entschlossen, mich auch in Richtung Ethologie (=Verhaltenskunde) und Verhaltenstherapie noch intensiver bei Bea Stalter (jetzt: Amarok-Hundezentrum) fortzubilden.

Dies hat mir sehr viel neue Blickweisen eröffnet, die nun auch in die Ausbildung und Erziehung einfließen, um Problemen vorzubeugen.

Ich habe bei Amarok die Qualifikation als Fachfrau für Hundeerziehung, - ausbildung und Kynotherapie erworben.

Von sehr vielen Teilnehmern meiner diversen Veranstaltungen (Fährten-, Rettungshund- Schutzdienstseminare, allgemeine Themen der Hundeausbildung und früheren Lind-art-Blockkurse) werde ich als sehr engagiert und kompetent beschrieben. Ich habe auch viele langjährige "Stammkunden", die mich immer wieder vor die Aufgabe stellen, ihnen etwas Neues, Spannendes für sich und ihre Hunde zu bieten.

 
Da ich die Ansicht vertrete, dass es der "Tod" einer Ausbilderin ist, auf dem derzeitigen Wissenstand stehenzubleiben, suche ich ständig nach neuen Ergebnissen aus der Ethologie und deren praktische Umsetzung. Ständige Fortbildung ist ein "Muß" für mich, wobei ich auch gerne "über den Tellerrand sehe" und auch Seminare besuche, deren Ausbildungsphilosophie nicht mit meiner einhergeht. Würde ich dies nicht machen, so würde ich mich ggf. berechtigt dem Vorwurf aussetzen, zu kritisieren, ohne zu wissen, wovon ich rede.

Ich vertrete aber nur Ausbildungsmethoden, hinter denen ich als erfahrenen Trainerin stehen kann und drehe mein "Mäntelchen" nicht mit dem Wind, um gerade "in" zu sein.

Ich halte auch nichts von beschönigenden Ausdrucksweisen, um im Zuge der modernen Zeit alte Ausbildungsmethoden in ein zeitgenössisches "Licht" zu rücken. Ich bin kein "Supersofti", sondern vertrete durchaus die Ansicht das in manchen, wohl überlegten Ausnahmefällen auch mal eine angepaßte Einwirkung erfolgen muß. Das bedeutet aber nicht, daß ich in solchen ausgewählten Ausnahmefällen z.B. von einem "Impuls" spreche, wenn es ein (dosierter, angepaßter) Leinenruck ist, nur, weil das besser klingt und der Begriff "Ruck" negative Assoziationen erzeugt. Der Begriff soll diese Assoziationen und eine grundsätzliche Abwehrhaltung beim Menschen erzeugen , dann überlegen sich die Menschen wenigstens, daß sie auf den Hund in einer ggf. unangenehmen Weise einwirken. Zwangseinwirkung bleibt Zwangseinwirkung, auch, wenn sie auf das Team und die Situation abgestimmt, in Einzelfällen vielleicht auch nicht vermeidbar ist und sollte als solche ehrlicherweise auch bezeichnet werden.

Ich stehe für eine weitgehend zwangfreie Erziehungs- und Ausbildungsweise. Ich halte es in diesem Punkt mit Isaac Asimov "Gewalt ist die letzte Zuflucht der Inkompetenten". Ich suche individuelle Wege der Lösung Ihrer Anliegen unter Beachtung der Lerngesetze und des zu beobachtenden abgestimmten und feinen Sozialverhaltens der Caniden. Diese sind meine primären Lehrer. Wir können keine Ausbildungslehren "erfinden", sondern wir können nur das naturgegebene Verhalten noch besser beobachten, Althergebrachtes hinterfragen und mit neuen Erkenntnissen vergleichen und ggf. modifizieren. Das bedeutet, eine ständige Überprüfung der eigenen Kenntnisse und des Umsetzens von Theorie in Praxis. Ich überlege,welche von uns Menschen zu leistenden (körper-)sprachlichen, realistischen Möglichkeiten und Umgangsformen bestehen, uns dem Hund verständlich zu machen. Aus alledem hat sich das Konzept von

"Spiel, Motivation und Autorität (nicht Gewalt!!)"


(siehe auch entsprechendes Seminarangebot; das Konzept zieht sich durch alle Seminare, Vorträge und auch speziell durch das Einzeltraining) entwickelt und die Frage

"Du sprechen menhundisch?"


die auch ich mir täglich stelle (Titel meines Vortages auf dem Symposium 2006 in Ulm, der Vortragsreihe 2009 und meines dafür erstellten Skripts). Es ist ständig etwas Neues zu entdecken - wie oben bereits gesagt: nicht zu erfinden (s.o.)-, zu lernen und im Detail besser zu machen.

Feststeht:
  • Wir können nicht denken wie ein Hund

  • Wir können uns nicht in den Kopf des Hundes "hineinversetzen"


Wir können beides nur ernsthaft versuchen - mehr oder weniger perfekt!


Meine Einstellung ist u.a. in Abwandlung des Zitates von Mahatma Ghandi "Am Umgang mit Tieren zeigt sich der Wert einer Gesellschaft":

Am Umgang mit seinem Hund zeigt sich der Wert eines Hundeführers,

Jedes Team Mensch-Hund ist anders und muß individuell trainiert werden.

Nichts "schönreden", sondern die "Dinge" beim Namen nennen.

Gewalt beginnt , wenn der Verstand endet.

Auch der Erfolg muß individuell beurteilt werden.


Der letzte Satz mag die eine oder andere Gegenmeinung heraufbeschwören. Ich möchte deswegen ein kurzes Beispiel anführen, um nicht mißverstanden werden. Wenn man einen sehr ängstlichen Hund aus dem Tierheim übernimmt, der sich aufgrund seiner Angstzustände nicht aus der Wohnung traut, so kann es schon ein riesiger Schritt in die richtige Richtung sein, wenn der Hund nach entsprechender Arbeit angstfrei auf den Balkon geht. Für Außenstehende, die den Hund bzw. das Team nicht kennen, mag dies wie eine Selbstverständlichkeit erscheinen.

Aufgrund meines "hundeausbilderischen" Werdeganges habe ich sehr viele, verschiedene Ausbildungs- und Erziehungsrichtungen kennengelernt und praktiziert, bis ich meinen derzeitigen Weg gefunden habe. Auch mit einer Vielzahl von Hunderassen bzw. Mischlingen konnte ich Erfahrungen sammeln.

Oftmals hatte ich auch das Quentchen Glück auf meiner Seite, die richtigen Leute zur richtigen Zeit kennenzulernen.

Ein schlechtes Gewissen habe ich häufig "Lobo" gegenüber, da er im Grunde aufgrund meines Engagements oftmals nicht nur ausbildungstechnisch zu kurz kommt.

So ganz "nebenbei" bin ich hauptberuflich als Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei tätig.

Sie wissen jetzt sehr viel über mich und "Lobo" - wann darf ich Sie und Ihren Hund kennenlernen?

Sie können anhand dieses kynologischen Lebenslaufs, der mehr als 33 Jahre umfasst, erkennen, was Sie im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern erwartet:


Jahrezehntelange Erfahrung gepaart mit aktueller Kompetenz!


Mein Motto: Begeisterung im Team und Tun!